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Wussten Sie schon, dass die Aquaristik auch Naturschutz ist?
Durch gezielte Nachzuchten der in Aquarien gepflegten Fische ist ein Überleben dieser Fischarten evtl. möglich.
Ein Beispiel:   
Der drittgrößte Staudamm der Welt, dessen Bau jetzt erst an 01.02.2010 (laut div. Quellen) beschlossen wurde, stellt eine Katastrophe nicht nur für die hier lebenden Fische sondern auch für die Indios dar.
Die Rede ist vom Rio Xingu in Brasilien. Im Rio Xingu kommt einer der schönsten Welse endemisch vor: Der Zebrawels L46 (Hypancistrus zebra). Des Weiteren der Zierbinden-Zwergschilderwels L15 (Peckoltia vittata), Feuerrochen (Potamotrygon henlei), Orangen-Hechtbuntbarsch (Crenicichla sp. 'Xingu I'), u.v.A.
Diese Fische sind auf das strömungsreiche, schnellfliesende Wasser angewiesen. Durch den Bau des ca. 500km2 Großen Staudammes verschwinden die Stromschnellen und damit die Lebensgrundlage dieser Fische.
Als weiterer Faktor ist natürlich die Umweltverschmutzung ganz allgemein zu nennen, ohne jetzt auf Details wie Goldsucher oder Shrimp-Farmen, globale Erderwärmung usw. einzugehen.
Die Aquaristik ist eigentlich nicht mehr zu stoppen, der Bedarf wird immer vorhanden sein. Auch dies ist ein Grund Fische im Keller oder in professionellen Zuchtanlagen zu züchten. Damit wird eine Entnahme aus der Natur überflüssig.
Weitere Informationen zum Thema:
von n-tv (Nachrichtensender)
von survivalinternational (die Bewegung für indigene Völker)
Südwind Agentur (Österreich) Entwicklungspolitik
Ein Blog über die Flutung von über 500 km² tropischer Regenwald
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