Stockliste für die Herbstbörse am 22.10.2016 im Foyer des Hölderlin-Gymnasiums in Nürtingen

Buntbarsche:

Aequidens pulcher spec. neon – Blaupunktbuntbarsch

Pterophyllum scalare – Skalar – diverse Farbformen

Symphysodon aequifasciatus – Diskus – diverse Farbformen

Mikrogeophagus ramireziSchmetterlingsbuntbarsch blau

Diverse Malawi-Cichliden A.Firefish, S.Ahli, N.Venustus, C.Morrii, Aulonoca Arten, Pseudotropheus Arten und viele Mehr.

 

Salmler:

Nematobrycon palmeri – Kaisertetra

Hemigrammus bleheri – Rotkopfsalmler

Paracheirodon simulans – Blauer Neonsalmler

Weitere Salmlerarten

 

Lebendgebärende Zahnkarpfen:

Xiphophorus helleri – Schwertträger – diverse Farbformen

Xiphophorus maculatusPlaty – diverse Farbformen

Xiphophorus pygmaeus Zwergschwertträger

Poecilia reticulata – Guppy – diverse Farbformen

Poecilia sphenops – Molly – diverse Farbformen

 

Welse:

Corydoras sterbai – Sterbas Panzerwels

Corydoras panda – Panda-Panzerwels

Corydoras narcissus – Narziss-Panzerwels

Synodontis polli white

L144

L163

L183

weitere Welsarten / L-Nummern und Corydoras

 

Karpfenfische:

Tanichthys albonubes – Kardinalsfisch

Trigonostigma heteromorpha – Keilfleckbärblinge

Weitere Barben

 

Regenbogenfische:

Pseudomugil furcatus – Gabelschwanzblauauge

 

Labyrinthfische:

Trichopodus trichopterus – Blauer Fadenfisch

Betta splendens – Siamesischer Kampffisch

 

Futtermittel und Ernährung von Zierfischen (Genzel)

Referat Futtermittel und Ernährung von Zierfischen,
Vereinsabend der Aquaristikfreunde Nürtingen

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Das Thema bewegt jeden Aquaristik-Liebhaber und wann hat man als einfacher Aquarianer schon mal Gelegenheit sich von einem Experten aus „erster Hand“ aufklären zu lassen. Der Vereinsabend war ausgerechnet ein Freitag, der 13. Februar, aber da ich nicht abergläubisch bin fuhr ich trotzdem hin und wurde mit hochkarätigem Erkenntnisgewinn dafür belohnt.

Der Erste Vorsitzende, Peter Gaßner, begrüßte erfreut die zahlreichen Mitglieder samt vier Gästen im voll besetzten Vereinszimmer und stellte den Referenten Kai-Uwe Genzel aus Freiberg/Neckar vor. Kai-Uwe ist kein Unbekannter in den Vereinen unserer Region. Als Aquarianer und Züchter von Kindesbeinen an war er stets sehr experimentierfreudig und lernbegierig, somit führte ihn seine Laufbahn konsequenterweise als biologischer Mitarbeiter ins Aquarium der Wilhelma Stuttgart, erst als Fischwirt, dann als Leiter des Korallenfischbereichs, insgesamt 10 Jahre. Von daher kennen ihn auch die meisten VDA‘ler unseres Bezirks14, welche die kostenlosen Aquarienführungen „Hinter den Kulissen“ der Wilhelma genießen durften. Ebenfalls ist er als Gutachter für das Veterinäramt, für die Landkreise Ludwigsburg, Rems-Murr und Esslingen, tätig. Seit 1995 hat sich Kai-Uwe mit Futtermittelherstellung & Zierfischzucht erfolgreich selbstständig gemacht, kennt das Thema sowohl als professioneller Anwender wie auch als Händler aus eigener Praxis. Besonders interessierte ihn immer die Frage: welchen Eiweißbaustein braucht welcher Fisch? Denn der Verdauungstrakt und die Enzyme bei Pflanzenfressern oder Räubern sind teilweise diametral unterschiedlich. Damit auch die Aminosäuresequenz und die Form der Kohlenhydrate. Und wichtig: welches Futter belastet das Wasser am geringsten und lässt den Fisch am schnellsten groß werden?
Was liegt also näher als solch profundes Wissen anzuzapfen?

In einem klar strukturierten Vortrag führte uns Kai-Uwe über die historischen Stadien des Fischfutters der ersten Stunde -> zuerst Lebendfutter-> Naturfutter -> Naßfutter -> Trockenfutter.
Tabele-futter Er gab Tipps zum Hältern und Desinfizierens des Lebendfutters, ging auf Vorteile und Risiken des Naturfutters ein, z.B. Nährwert, Fettanteile, Belastung durch Umweltgifte, Einschleppen von Krankheiten oder Parasiten (Egel, Planarien, usw.). Grundsätzlich gibt er den Rat: wozu unsere menschliche Nase „NEIN“ sagt, das verfüttere ich auch nicht an meine Fische. Bestes Beispiel „ Rote Mückenlarven“. Von gutem Fischfutter sollte auch Lebensmittelqualität erwartet werden. Das trifft sowohl für Lebend-, Frost-, Naß- als auch Trockenfutter zu.
Für „Naßfutter“ gibt es viele Rezeptvorschläge in diversen Gremien, es wird meistens selbst in den Zoo’s oder bei Züchtern portioniert. Beispielsweise das bekannte Rinderherz, Muschelfleisch, Garnelen usw. wobei hier schon Vitamine und Spurenelemente beigemischt werden (können).

Die Palette des Trockenfutters fächert sich heute in zahlreiche Unterarten und Formgebung auf. Ca. ab 1960 begann das Trockenfutter seinen Siegeszug durch die Zoogeschäfte. Zuerst als gepresste Rohware, Flockenfutter, dann kamen Pellets, Tabletten und extrudierte Granulate dazu. Es gab viele Lernstufen. Die Pellets und Granulate der ersten Stunde mussten erst eingeweicht werden, weil sie im Volumen erheblich aufquollen. Hätte man sie trocken verfüttert, hätte dies u.U. die Mägen der Fische gesprengt. Heute hat die Industrie beste Qualitäten, hochextrudierte Granulate quellen nicht mehr.

Es folgte ein Ausflug über die Zusammensetzung des Trockenfutters. Welche Stoffgruppen sind enthalten und warum. Eiweiß (Aminosäuren, Stickstoff), Fett (Energie), Kohlenhydrate, Rohfaser, Reinasche (Spurenelemente), Algen (Spirulina, Chlorella) usw.
Wie wirken sie, wie verwertet sie der Fisch. Welchen Einfluss haben sie, bzw. nach Verdauung durch den Fisch (dessen Ausscheidungen), auf die Wasserqualität. Zuviel unverdaute Rohfaser fördert rasant das Bakterienwachstum, ist damit häufig die Ursache für verstopfte Filter. Richtige Dimension der Futterzusammensetzung und des Wasseranteils ist wesentlich.

Weiter ging es zur juristischen Seite, zum Futterrecht. Was ist unter „Alleinfutter“ oder unter „Mischfutter“ zu verstehen? Welche Inhaltsstoffe, Zusatzstoffe (Vitamine, Medikament, Farbstoffe) sind erlaubt. Was ist zu deklarieren, was besagt das Haltbarkeitsdatum? Interessant war u.a. die Aussage aus wissenschaftlichen Laborversuchen, dass Astaxanthin, ein beliebtes Additiv zur Verstärkung der Rottöne, bei dauerhafter Verfütterung an Ratten Schädigungen der Organe hervorrufen kann. Dies trifft jedoch scheinbar nur bei Säugetieren zu, vergleichbare Studien bei Fischen ergaben keine negativen Anhaltspunkte.
Es folgte eine breite und sehr lebhafte Diskussion, was beweist dass dieses Thema allen Aquarianern sehr am Herzen liegt. Kai-Uwe Genzel beantwortete souverän die heran prasselnden Fragen. Sehr gefreut haben sich die Nürtinger Vereinsfreunde auch über seine mitgebrachten Futterproben von
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Text+Bild ©Horst Steven

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Links: Referent Kai-Uwe Genzel, rechts: Erster Vorsitzender Peter Gassner

 

Wir bleiben dran…

 

Vor einigen Jahren wurde in den Räumen der Behindertenförderung Linsenhofen e.V. in Oberboihingen ein Aquarium vom Club der Aquarienfreunde Nürtingen e.V. neu aufgesetzt, eingerichtet, mit Tieren besetzt und der Aquariengruppe übergeben.

Nach vielen Jahren des problemlosen Betriebes wurde es dann Zeit, das Becken und die Technik zu reinigen und den Pflegeverantwortlichen einige Tipps, Ratschläge und Tricks an die Hand zu geben. Zu diesem Zweck sind Peter Gaßner und Sebastian Winkler im April 2014 gemeinsam nach Oberboihingen gefahren und haben gemeinsam mit den Pflegeverantwortlichen einige Stunden am Aquarium verbracht und dabei viel Gefachsimpelt.

Viel Freude und Erfolg bei der weiteren Pflege des Beckens 🙂

 

Tümpeln (Lebendfutter)

Beinahe schon traditionell fuhren die Aquarienfreunde Nürtingen e.V. einmal im Jahr gemeinsam zum Tümpeln (Lebendfutter fangen) an einen kleinen Tümpel in Waiblingen. Gemeinsam machte man sich zu dieser kleinen Fangreise von Nürtingen in Fahrgemeinschaften auf den Weg. Reichlich Kleinkrebse und Wasserflöhe, Mückenlarven und natürlich auch so mancher „Beifang“ gingen uns dabei schon in Netz.

Leider ist der Teich in den letzten Jahren im Frühjahr immer mehr mit Entengrütze zugewuchert und hat einen ziemlich penetranten Geruch entwickelt. Wahrscheinlich hat dies auch mit den immer wärmeren Winter- und Frühjahrsmonaten zu tun. Jedenfalls gingen die gefangenen Mengen an Cyclops und Daphnien auch immer weiter zurück und ein anderes geeignetes Gewässer haben wir bisher noch nicht gefunden.

Also wird 2016 das erste Jahr seit Langem sein, an dem wir nicht zum gemeinsamen Tümpeln aufbrechen. So endet eine schöne Tradition. Unvergessen die vielen, teils abenteuerlichen, Fangaktionen gerade unserer Kleinsten. Unvergessen die staunenden Kinderaugen beim Anblick der Vielfalt in unseren Gewässern. Unvergessen so mancher Einkehrschwung nach erfolgreicher Jagd.

Vielleicht, wenn wir einmal einen anderen geeigneten Weiher oder Tümpel entdecken, wird diese Tümpeltradition wieder aufleben. Bis dahin werden sich unsere Pfleglinge mit Wasserflöhen, Mückenlarven und anderen Krebstierchen aus künstlicher Inkubation, Plastikbeuteln oder gar der Gefriertruhe begnügen müssen.

Stuttgarter Zeitung (Esslinger Ausgabe)

Am 16.01.2009 hatten die Aquarienfreunde Besuch von der Presse und am 20.01.09 kam in der Stuttgarter Zeitung (Esslinger Ausgabe) ein großer Bericht mit einer halben Seite über die Aquarienfreunde Nürtingen und das Thema Wirbellose in der Aquaristik. Auch wenn er inhaltlich einige Fehler aufwies, so war er doch eine schöne Werbung für unseren Verein:
stuttgarter_zeitung
Die Welt der bunten Schnecken, Krebse und Garnelen

Wirbellose sind auch in der Nürtinger Aquaristik-Szene der Renner –
Die teuersten Exemplare kosten so viel wie ein Kleinwagen

NÜRTINGEN. In den Aquarien sind die Wirbellosen auf dem Vormarsch. Schnecken, Krebse und Garnelen sind drauf und dran, den Fischen den Rang streitig zu machen. Der Trend hat auch die Aquarienfreunde in Nürtingen erfasst.

Von Wolfgang Berger

Die Zeiten, zu denen Oliver Hoß Fridolin, den Frontosa-Beulenbarschbock und seinen Schwarm Weibchen mit Garnelen aufgepäppelt hat, sind vorbei. Zwar dürften sich die Shrimps bei den Fischen einer ähnlichen Beliebtheit erfreuen wie unter menschlichen Feinschmeckern, doch seit die Garnelen zusammen mit den Krebsen, Schnecken und anderen Wirbellosen der letzte Schrei in der Aquaristik sind, kommt es beinahe schon einem Akt der Barbarei gleich, seine Garnelen einfach Fischen zum Fraß vorzuwerfen.

Natürlich gibt es nach wie vor Garnelen, die für einen Appel und ein Ei zu haben sind. Doch eine schwarze Tigergarnele für 50 Euro ins Fischaquarium setzen, hieße Kaviar zu servieren. Der Gipfel der Dekadenz, so nicht gar pervers, wäre es, einer besonders schön gezeichneten, rot-weißen Garnele aus dem Stall des japanischen Edelzüchters Ebi-Ten die Gesellschaft eines Barsches zuzumuten. Zwar werden die zweieinhalb Zentimeter großen Zwerge ohnehin kaum älter als zwei Jahre. Den Gegenwert eines Kleinwagens binnen Sekunden im Magen eines Fisches verschwinden zu lassen, wird aber kaum jemand verantworten wollen.

Tiere im Wert von 10 000 Euro hat keiner von den 60 Mitglieder zählenden Nürtinger Aquarienfreunden im Becken. „Wir haben keine solchen Spinner“, sagt Oliver Hoß. In seinem Wirbeltierbereich – insgesamt hat er ein Wasservolumen von zweieinhalbtausend Liter übers Haus verteilt – tummeln sich neben einigen Garnelen und Schnecken auch vier Krebse der Gattung Cherax, die aus Neuguinea stammen. Der Farbe ihrer Scherenspitze verdanken sie die Bezeichnung „Orange-Typ“. Im Aquarium von Oliver Hoß haben die nachtaktiven Kreaturen die Aussicht auf ein zwei bis vier Jahre langes Leben – vorausgesetzt, das Wasser im Becken kippt nicht, was die Horrorvorstellung eines jeden Aquaristen ist. Einmal ist Hoß von solch einer Katastrophe heimgesucht worden. Das war einen Tag bevor er in den Urlaub fahren wollte, der Fischfan vermutete eine Überdosis Chlor im Wasser als Todesursache.

Warum erfreuen sich nun die Wirbellosen seit kurzem einer solch außerordentlichen Beliebtheit? „Ha, sie sind halt schon schön“, meint dazu Oliver Hoß. Sein Vereinskamerad Jochen Aichele hat eine andere, ebenso plausibel klingende Erklärung parat. „Wenn ich weiß, dass der Oliver Hoß ein Tier hat, das ich nicht habe, dann werde ich nervös, so ist das.“ Diese Motivation, die letztlich jedweden Sammler antreibe, sei in der Terraristik vor wenigen Jahren offenbar geworden, als jemand nur noch was zu gelten schien, wenn er mindestens einen Pfeilgiftfrosch im Terrarium hocken hatte.

Der Vorteil gegenüber der Fischhaltung ist es laut Jochen Franz von den Nürtinger Aquarienfreunden, dass die Wirbellosen wenig Platz beanspruchen und in sogenannten Nano-Becken mit nur 20 Liter Wasser gehalten werden können. Was außerdem noch für die Wirbellosen spreche, ist deren Reinigungswirkung. „Rennschnecken zum Beispiel sind die beste Putzkolonne im Wasser, weil sie die Algen von den Scheiben fressen“, sagt Franz. Laut dem Vereinsvorsitzenden Peter Gaßner stehen vor allem Frauen auf die Wirbellosen. Jochen Franz“ Frau Kerstin pflichtet bei. 75 Prozent aller Zwerggarnelen sind in weiblichem Besitz. Warum bei den Schnecken die Quote sogar 90 Prozent beträgt, vermag auch sie nicht erklären.

Derweil spazieren die beiden Kater der Familie Hoß, Tiger und Nemo, am Barschbecken auf und ab und werfen begehrliche Blicke auf die Garnelenvertilger. Fressen und gefressen werden – dieses Lebensprinzip beherrscht auch die Welt der Aquarien.

Der Club der Aquarienfreunde erwartet am Freitag, 13. Februar einen Experten im Nürtinger Rathaus. Von 20 Uhr an wird der Aquariumdesigner Oliver Knott per Power-Point zeigen, welche Möglichkeiten es bei der Gestaltung von Aquarien gibt.

Nürtinger Zeitung (Sebastian Winkler)


(Foto: Holzwarth)

 

Die Nürtinger Zeitung hat Ende November eine Serie über die Haustierhaltung in Nürtingen und Umgebung veröffentlicht. In der Ausgabe vom 26.11.2011 dieser samstags erscheinenden Serie wurde auch das oben abgebildete Tier unseres Vereinsmitgliedes Sebastian Winkler veröffentlicht. Es handelt sich bei diesem schönen Fisch um ein Jungtier von Symphysodon discus – dem Diskusbuntbarsch.

50 Jahre JBL – Open House

Vom 27. – 29. August 2010 feierte die Fa. JBL ihr 50-jähriges Bestehen!

Zu diesem Anlass öffnete JBL die Pforten und feierte mit rund 3.150 Zoofachhändlern, Importeuren und Fachleuten ein Open House.
Joachim Böhme, der Gründer von JBL begann 1960 in Ludwigshafen mit einem Zoofachgeschäft. Sein erstes selbst entwickeltes Mittel war Punktol gegen die weiße Pünktchen-Krankheit. Seit 1984 ist der Firmensitz nach Neuhofen/Pfalz verlegt und die Firma JBL wuchs zusehends. Unser Kollege Bassi organisierte für uns den Ausflug zu JBL nach Neuhofen. Dort angekommen staunten wir erst mal nicht schlecht , was da an Gebäuden alles zu JBL gehört.
Nach dem wir das Parkproblem gelöst hatten bekamen wir am Eingangsbereich unsere Tickets für den Eintritt.

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Als wir dann die Halle betraten staunten wir nicht schlecht. Links vom Eingang war die Produktpalette fein säuberlich in Regalen präsentiert und man konnte mit den JBL-Mitarbeiter fachsimpeln.
Weiter vorne waren Bierbänke aufgebaut und die Laderampen wurden mit LKW-Hänger bestückt, zur Küche umfunktioniert. Es gab so manche kulinarische Genüsse, denen wir uns nicht wiedersetzten! *lecker*

 

Ganz vorn konnte man die Becken vom Finale (27.08.) des WADC – World Aquarium Design Contest 2010 bestaunen, welche am Abend zu Gunsten der Flutopfer von Haiti versteigert wurden. Hier die zwei Sieger aus dem Hobby- und Profibereich.

 

Rechts vorne auf der Bühne gab es ständig Vorträge, die auf einer Videoleinwand übertragen wurden. Die Themen waren so vielfältig, dass für jeden etwas dabei war. Auf Youtube sind die Vorträge alle nochmal zum anschauen.
Hier der Link dazu: KLICK

 

Natürlich ließen sich die JBL – Profis zu dieser Gelegenheit auch mal über die Schulter schauen. Es wurden Führungen durch fast das ganze Betriebsgelände gemacht und man hatte somit einen kleinen Einblick in das Lager, die Produktion und den Versand.

 

Zu guter Letzt hatte man noch die Möglichkeit an einer „Expedition“ teilzunehmen.   😉

 

Resümee:

Es war ein sehr gelungener Ausflug.
Die Veranstaltung war sehr gut durchdacht und organisiert.
Hoch interessant war es u.A. die Produktion von Futterflocken zu sehen.

Weltmeister im Aquarien-Design Oliver Knott

Gleich die erste Veranstaltung im Jahr 2009 war ein absoluter Höhepunkt:

Vor rund 120 Gästen konnten wir den bekannten Aquarien- Designer Oliver Knott zu einem Vortrag begrüßen.

Die Glashalle im Rathaus Nürtingen war der passende Rahmen für diese gelungene Veranstaltung.

Zeitungsbericht aus der
Quelle: Nürtinger Zeitung vom 16.02.2009

Behinderten-Förderung-Linsenhofen e.V.

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Durch unser Mitglied Renate Leubner ergab sich ein Kontakt der Aquarienfreunde zur Behinderten-Förderung-Linsenhofen e.V., die uns um Hilfe bei der Neugestaltung eines Beckens in Ihrer Werkstatt in Oberboihingen baten. Dieser Bitte sind wir sehr gerne nachgekommen.

Nachdem das Becken früher als Gesellschaftsbecken mit dichter Bepflanzung betrieben wurde, sollte der Neustart 2008 als Barschbecken erfolgen. Auf Grund der Größe von rund 300 Litern viel die Wahl dabei auf ein Tanganjia-Becken. Von unseren beiden ehemaligen Mitgliedern Marlen und Oliver Hoß wurde das Lochgestein für die Einrichtung und der Besatz gespendet. Die beiden haben auch die Einrichtung des Beckens übernommen.

Besatz:

3 Julidochromis Regani “Kipili”
4 Altolamprologus compressiceps
2 Lamprologus ocellatus
2 Synodontis multipunctatus

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Carlo Kommt !

Gleich der erste Vereinsabend 2008 sollte ein Höhepunkt werden. Fledermäuse hatten sich zu Besuch angekündigt und wir konnten rund 70 Gäste – darunter viele Kinder – begrüßen, als es hieß: “Carlo kommt”. In einem rund 2-stündigen Vortrag zeigte uns die Referentin auf, wie faszinierend Fledermäuse wirklich sind.
carlo_1Ilona Bausenwein vom Freundeskreis der Schlossfledermäuse aus Tübingen hatte einige Ihrer Untermieter mitgebracht, die bestaunt und teilweise auch gestreichelt werden durften:

Carlo, der Große (Großes Mausohr)
King Kong, die schreckliche Zwergfledermaus
Meggie, die Concorde (Großer Abendsegler)
Speedy, der lebende Porsche-Turbo-Motor
Rusty, der Schnurrer (Breitflügelfledermaus)
Schnuckel, die Hellhöhrige (Langohrfledermaus)

Sie sind selten geworden und hierzulande sogar vom Aussterben bedroht! Viele Leute sehen diese völlig harmlosen, nützlichen und höchst faszinierenden Untermieter als nächtliche Ratten der Lüfte und Haarvernichter an. Im ersten Teil des Vortrags wurde über die Kulturgeschichte, die Ökologie und Gefährdung der Flattertiere berichtet.

carlo_4

a_carlo_3Und wer mit einer Streicheleinheit das seidenweiche Fell erkundete, war endgültig davon überzeugt, dass Fledermäuse faszinierende und durchaus nette Mitbewohner sein können.Zum Abschluss der Veranstaltung gab es dann noch einige Babybilder von Carlo, dem Star des Abends, zu sehen.

Mehr Info über unsere Gäste gibt es beim

Freundeskreis der Schlossfledermäuse